Ein Klassiker und Highlight aus unserem Expeditions-Programm ist die Besteigung des höchsten Berges von Amerika, des 6963 m hohen Aconcagua, einer der Seven Summits. Um an diesem höchsten Berg der westlichen Welt eine reale Gipfelchance zu erhalten bereiten wir uns jeweils mit einer Akklimatisationstour an den höchsten Bergen Ecuadors gewissenhaft vor. Mit Wetterglück und konditionsstarken Teilnehmenden gelang uns in diesem Jahr das Kunststück, alle Gipfel auf unserem Wunschprogramm zu besteigen. Nach den Eingeh-Viertausendern Pasochoa, 4199 m und Rucu Pichincha, 4698 m, folgte der erste Fünftausender, der Iliniza Norte mit 5116 m. Unbestrittene Highlights eines Aufenthaltes in Ecuador sind jedoch die Riesen der Avenida de los Volcanes, der Cotopaxi mit 5897 m und der Chimborazo, 6310 m, höchster Berg Ecuadors. Dermassen vorbereitet konnten wir nach unserer Reise via Santiago de Chile nach Mendoza und weiter nach Puente del Inca den höchsten Berg Amerikas ruhig angehen. Ohne Probleme wanderten wir von Horcones nach Confluencia und hoch zur Plaza de Mulas auf 4300 m. Nach einem Ruhetag in diesem grössten Lager am Fusse das Aconcagua stiegen wir über das Nido de Condores, 5400 m, hoch zu unserem letzten Lager am Berg, nach Berlin auf 5950 m. Nach einem Zwangs-Ruhetag auf Grund zu starken Windes konnten wir am 22. Dezember 2008 das Dach Amerikas erreichen. Herzliche Gratulation allen Teilnehmenden für diese starke Leistung, von allen gestarteten Alpinisten waren wir die einzige Gruppe, die den Gipfel erreichte! Der Abstieg auf derselben Route ging dann unbeschwert vor sich, nach so einem Erfolg! Nach zwei erholsamen Tagen im sommerlichen Mendoza ging es via Santiago de Chile und Paris zurück ins hochwinterliche Flims. Herzlichen Dank allen Beteiligten und unseren Gästen für die Teilnahme an unserer Reise!